Aktuelles / Veranstaltungen

Samstag, 17. Juni, Geburtstagsfeier vorm Bunten Haus

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich Geflüchtete, Freunde des Hauses und Ehrenamtliche am Bunten Haus. Auf den Tag genau sechs Jahren war die Einrichtung in der Blankeneser Bahnhofstraße 30 von Sozialarbeiterin Helga Rodenbeck und Pastor Klaus-Georg Poehls eröffnet worden. Das Ziel: eine Begegnungsstätte mitten in Blankenese für Geflüchtete und Einheimische anzubieten.

Helga Rodenbeck: „Wenn an dem heutigen Geburtstag Hamburger und Geflüchtete gemeinsam im Bunten Haus essen, reden, spielen und tanzen, dann wird klar, dass wir in den vergangenen Jahren viel erreicht haben.“ Die iranischen Spezialitäten wurden durch immer mehr mitgebrachte Köstlichkeiten ergänzt, von denen die Gäste am Ende aber nichts übrig ließen. Ein Fotoshow würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen, ein syrischer Oud-Spieler sorgte für die musikalische Untermalung und am Ende tanzten die Besucher gemeinsam auf der sonnigen Straße vor dem Bunten Haus.

Die Gäste genossen die tolle Stimmung und bedankten sich bei Helga Rodenbeck für den schönen Tag. „Wie schade, dass man nur einmal im Jahr Geburtstag feiert!“, rief eine Teilnehmerin aus – und fasste damit die Stimmung der Besucher sehr schön zusammen.

Hier ein Link zu einem Video:

https://clipchamp.com/watch/HbqkjegdNBB

BUNTES HAUS BLANKENSE feiert Geburtstag!

Seit sechs Jahren mitten in Blankenese:

Vor genau sechs Jahren öffnete die Begegnungsstätte für Geflüchtete und Einheimische mitten im Blankeneser Ortskern.

Jetzt wird Geburtstag gefeiert: mit Musik, Kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Iran und der Ukraine, Spielen, Basteln und vielen Informationen über die Arbeit im Bunten Haus.

Eintritt frei | um Spenden wird gebeten

Wann: Samstag 17. Juni ab 11 Uhr

Wo: im Bunten Haus - Blankeneser Bahnhofstraße 30

Feiern Sie mit uns - wir freuen uns auf Sie!

Der Runde Tisch Blankenese - wir stellen uns und unsere Aufgaben vor

Der Runde Tisch Blankenese unterstützt seit über 30 Jahren Geflüchtete dabei, im Hamburger Westen anzukommen und sich zurecht zu finden.

Sie haben Lust, bei unserer netten Gruppe mitzumachen? Dann kommen Sie zu unserem nächsten Treffen am:

Montag, 22. Mai um 19 Uhr - Buntes Haus Blankenese - Blankeneser Bahnhofstraße 30

Wir stellen uns und unsere Aufgaben kurz vor und erzählen, wie wir Geflüchtete aktiv unterstützen:

  • Unterricht und Deutschkurse für Kinder und Erwachsene
  • Organisation kleiner Ausflüge, um Hamburg besser kennen zu lernen
  • Unterstützung bei der Arbeits- und Wohnungssuche
  • regelmäßige Begegnungen im Bunten Haus

und vieles mehr…

Es gibt kleine iranische Snacks und schöne Fotos

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Fragen

In der Gesprächsreihe "Neu bei uns" sind am 8. Mai das Ehepaar Fatuma Nabosu und Dieter Hanke eingeladen. Sie stellen ihren Verein "Gargar Charity e.V." vor.

Der Verein hat in Kenia eine Schule gegründet und setzt sich für eine

Verhinderung von Beschneidung von Mädchen und Kinderzwangsehen ein.

Sie möchten über ihre Arbeit berichten und suchen weitere Unterstützung

für ihren Verein.

http://gargar-charity.org/de/

Es moderieren Sabine Rheinhold und Helga Rodenbeck

Wann: Montag, 8. Mai um 19.00 Uhr

Wo: im Bunten Haus - Blankeneser Bahnhofstraße 30

Was tun mir ungebetenen Fremden in Blankenese – und anderswo?

Könnte es heute gute Gründe dafür geben, Schutzsuchenden in Deutschland Asyl zu gewähren?

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Neumann

 

Mi 12. April, 19.30 Uhr | Gemeindehaus, Mühlenberger Weg 64a

Mithilfe lokaler Geschichten erzählt Klaus Neumann eine deutsche Geschichte über die Aufnahme von Asylsuchenden und anderen ungebetenen Fremden in den vergangenen 34 Jahren – von DDR-Übersiedlern bis zu Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Dabei interessiert er sich insbesondere für die öffentlichen und teilweise erbittert geführten Diskussionen um den Bau und Betrieb von sogenannten Gemeinschaftsunterkünften, wie zum Beispiel die 2007 aufgelöste Flüchtlingsunterkunft im Blankeneser Björnsonweg, die Neumühlener Wohnschiffe (Foto) oder das Pavillondorf im Hemmingstedter Weg.

30 Jahre nach der Entscheidung des Bundestags, das Recht auf Asyl (Artikel 16 des Grundgesetzes) einzuschränken, fragt er außerdem, ob es heute eigentlich gute Gründe dafür geben könnte, Schutzsuchenden in Deutschland Schutz zu gewähren.

Klaus Neumann ging 1985 nach Australien. Er promovierte dort mit einer ethnografischen Studie über koloniale und postkoloniale Geschichten in Papua-Neuguinea; lange Jahre arbeitete er als Professor für Geschichte in Melbourne. 2018 kehrte er nach Deutschland zurück. Derzeit schreibt er, mit maßgeblicher Unterstützung der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, ein Buch über den lokalen politischen, behördlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit ungebetenen Fremden nach dem Mauerfall.

Eine Kooperation von Ev. GemeindeAkademie und dem Rundem Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete

Moderieren werden Sabine Rheinhold und Helga Rodenbeck.

www.gemeindeakademie.blankeneser-kirche.de

 

Die Kunst zu Gast im Bunten Haus

Die Malerin Maren Goericke (nach einem Skiunfall mit Gehhilfen) nimmt Teil an der Kunstmeile Blankenese und zeigt ihre Bilder im Bunten Haus in der Blankeneser Bahnhofstrasse. Am 3.4. erzählte sie am Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete von ihrer Arbeit, ihren Kursangeboten und Erfahrungen mit Malschülern und -Schülerinnen aller Altersklassen.

https://www.marengoericke-kunst.de/malerei/

https://kunstvereinblankenese.de/kunstmeile-2023/

 

Gesprächsreihe "Neu bei uns" am Montag, den 3. April 2023

Der Runde Tisch Blankenese lädt ein zur Gesprächsreihe „Neu bei Uns“ am Montag, um 19.00 Uhr.

Eingeladen ist die Hamburger Künstlerin Maren Goericke, die im Rahmen der Blankeneser Kunstmeile im Bunten Haus Blankenese ausstellen wird.

Maren Goericke malt seit ihrer Jugend. Seit Dezember 2019 lebt sie in Blankenese und hat ihr eigenes Atelier eröffnet.

Ihre künstlerischen Themen sind ihr persönlicher Blick auf Meer und Küsten. Bevorzugte Materialien sind Öl auf Leinwand, aber auch Pastellen und Acryl.

Moderieren werden Sabine Rheinhold und Helga Rodenbeck.

 

https://www.marengoericke-kunst.de/malerei/

https://kunstvereinblankenese.de/kunstmeile-2023/

 

Einladung zum „Marktplatz der Begegnungen“ am 20. März

Am Montag veranstaltet die Handelskammer einen weiteren „Marktplatz der Begegnungen“. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen, die nach ihrem Integration- beziehungsweise Deutschkurs eine Perspektive auf dem Hamburger Arbeitsmarkt suchen, in den Austausch mit hiesigen Unternehmen zu bringen.

Auf diese Weise sollen Möglichkeiten zur Beschäftigung (Praktikum, Minijob, Teilzeit, Vollzeit usw.) heraus gefunden werden.

Mit dabei ist auch die Handwerkskammer-Hamburg für Berufe im gewerblichen Bereich, das Jobcenter Hamburg und Hamburger Firmen, die Mitarbeiter suchen.

https://www.ihk.de/hamburg/produktmarken/interessenvertretung/fluechtlinge-hamburg/veranstaltungen-2776770

Zeit: Montag, 20.3. von 9 - 13 Uhr

Ort: Handelskammer Hamburg

Adolphsplatz 1

20457 Hamburg

 

Train and bus:

S-Bahn Jungfernstieg S1/S2/S3;

Underground Jungfernstieg U1/U2/U4;

U-Bahn Rathaus U3;

Rathausmarkt: MetroBus 3/4/5/6, Bus 109 and express bus 31/34/35/36/37

Demoaufruf: Integration statt Bürokratie - Wir freuen uns über Ihre Teilnahme

DEMO

INTEGRATION statt Bürokratie!

Freitag, 3. März 2023, 16.30 Uhr Blankeneser Markt

Wir wenden uns gegen eine vorzeitige Schließung der Wohnunterkunft am Björnsonweg und fordern eine menschenwürdige Entscheidung!

Runder Tisch Blankenese – Hilfe für Flüchtlinge
Mühlenberger Weg 68  |  22587 Hamburg  |  Telefon 040 866250-42 fluechtlingsberatung@blankeneser-kirche.de
www.rundertisch-blankenese.de  |  Sprechstunden Mo + Do, 10-12 Uhr

Gesprächsreihe "Neu bei uns" am 6. Februar 2023

Herzliche Einladung
zu „Neu bei Uns“ am Montag, den 6. Februar 2023 um 18 Uhr 30 mit Klaus Neumann im Bunten Haus, Blankeneser Bahnhofstrasse 30, moderiert von Sabine Rheinhold und Helga Rodenbeck.   
Das Thema des Abends ist: Was tun mit ungebetenen Fremden (in Blankenese und anderswo)?
In seinem Vortrag will Klaus Neumann mithilfe lokaler Geschichten eine deutsche Geschichte über die Aufnahme von Asylsuchenden und anderen ungebetenen Fremden erzählen. Dreißig Jahre nach der Einschränkung des Rechts auf Asyl möchte er außerdem fragen, ob es gute Gründe gibt, Schutzsuchenden Schutz zu gewähren.
Klaus Neumann war bis 2018 Professor für Geschichte an einer Universität in Melbourne, Australien, und arbeitet seitdem an einem Buch über den lokalen politischen, behördlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit ungebetenen Fremden nach dem Mauerfall.
Zum Projekt:
In dem Buch versuche ich, die Geschichte der Aufnahme von Asylsuchenden und anderen ungebetenen Fremden in Deutschland (seit dem Mauerfall) zu erzählen. Ich tue dies anhand von Beispielen aus dem Bezirk Hamburg-Altona und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Mich interessiert vor allem, wie die Kommunalpolitik, zivilgesellschaftliche Initiativen und lokale Behörden mit der Ankunft ungebetener Fremder umgegangen sind.
Zur Person:
Ich habe die Bundesrepublik 1985 verlassen, um in Australien zu promovieren, habe dort lange als Historiker an verschiedenen Universitäten gearbeitet und wohne seit 2018 (zwecks Durchführung des oben beschriebenen Projekts) in Hamburg.
Wir freuen uns über reges Interesse und Ihre Teilnahme!  
Herzliche Grüße,  
Helga Rodenbeck und Sabine Rheinhold